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Aramis Caruso vom Hexenhofimage-10
10.03.1998 - 17.10.2007

 

HD / A, CSNB frei

 Unser Herzenshund.
Nach einem für mich gesundheitlich komplett schlechtem Jahr 1997 kam dann im Mai 1998 dieser Glücksstern zu uns. Caruso, gebürtig Aramis vom Hexenhof, aus der Verpaarung CH. Mirage und Ghana du Chateau Magic.
Für Anfänger der absolute Traumhund. Sehr ausgeglichen, mit einer enorm hohen Reizschwelle, hat so manchen Anfänger-Erziehungsfehler von uns großmütig übersehen, er erzog im Grunde genommen uns. Caruso war ruhig und besonnen, introvertiert und stand wirklich über den Dingen dieser Welt. Er lief ohne Leine im dicksten Getümmel neben uns, war durch nichts zu erschüttern und absolut verlässlich. Im U-Bahnbereich, wir warteten auf den Zug, hüpften Leute über den liegenden Hund, der noch nicht einmal den Kopf hob. Genial.
Caruso war ein typischer Alphahund der ein geheimes Merkbüchlein mit plus und minus geführt hat. Man merkte sofort an seinem Verhalten, wenn sein Konto ins plus rutschte. Er gab deutlich zu verstehen, dass sich in absehbarer Zeit was ändern wird. Er ließ uns aber die Möglichkeit dies zu korrigieren. Einmal habe ich wohl ein Zeichen übersehen und er startete im pubertierenden Alter einen Versuch bei mir, in der Hierarchie nach oben zu kommen indem er mich ganz blöd von der Seite angerempelt hat. Versuch fehlgeschlagen, er zog den Kürzeren und von da an war alles gut bis zu seinem Lebensende. Es gab nie wieder einen derartigen Vorfall. Wir verstanden uns fast ohne Worte und waren tief miteinander verbunden. Man sagt ja, so etwas erlebt man nur einmal. Caruso war mein Herzenshund. Natürlich liebte Claus diesen Hund auch. Aber zwischen den beiden hörte man es ab und an mal knistern.
Caruso war auf verschiedenen Ausstellungen sowohl im In- als auch Ausland vertreten. Aufgrund seiner Größe reichte es jedoch meist nur für die mittleren Platzierungen.Caruso durfte im Januar 2004 mit Erfolg die Hündin India Romani decken. Es war der 12 welpenstarke C-Wurf  der Zuchtstätte Familie Schwichtenberg „de la petite Saxonie“ mit  4 Rüden und 8 Hündinnen. Aus diesem Wurf behielten wir dann unseren zweiten Rüden, Captain Louis de la petite Saxonie.
Caruso hielt diesen kleinen Treibauf lange auf Distanz. Was aus heutiger Sicht völlig normal und richtig war. Als Caruso 2005 aufgrund einer Vergiftung so krank wurde, wir ihn aufpäppeln mußten, er zu schwach war um aufzustehen, legte Claudio ihm sogar ein Stück Brot vor die Nase und forderte ihn zum Fressen auf.
Wir sind mit Caruso dann noch nach Zürich in die Klinik gefahren. Mit einem neuen Medikament, Zuversicht und viel Liebe hat er dann noch zwei wunderbare Jahre mit uns verbringen dürfen. Diese letzte so endgültige Entscheidung hat dieser wunderbare Hund uns dann auch noch abgenommen. An einem sonnigen Oktobertag ist er in meinen Armen einfach eingeschlafen.

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